Kaktus für das gefährlichste Medikament der Welt

Neben Abzockern im Netz gibt es auch noch eine ganz andere Sparte: Hier sind wir aber abhängig davon. Wir sprechen von der Chemie, bzw. den Vermarkter von Medikamenten.

Hier gibt es einen neuen Sieger.

Das Medikament Triatec 1,25 mg von der Firma sanofi-aventis aus Meyrin in der Schweiz.

Das Produkt für knapp 28 bis 38 Euro/Franken wird in 100 Stück pro Packung angeboten. Das blutdrucksenkende, sehr beliebte Mittel wird 1x bis 2 mal täglich bei betroffenen Patienten verabreicht, meist über Jahre hinweg, oft bis ans Lebensende.

Die Logik der Verpackung lässt aber nur einen Schluss zu:

Das Medikament ist so gefährlich, dass es mit einem 4x so grossen Abstand verpackt werden muss, wie es selber ist.  Dies muss am Inhaltsstoff Ramipril liegen, oder ? Das Blister wäre nämlich für 20 Stück vorbereitet.

Hochgerechnet auf eine Tafel Schokolade (16 x 7cm) würde diese ab sofort 3,7 Meter lang sein. Die Alufolie die hier auch benutzt wird, wäre 3,9  auf 2,5 Meter gross.

Auch die Abpackmenge lässt keine Lösung zu, es sind 10 Stück pro Blister. Normal braucht man 1 oder 2 Tabletten. Also wären 14 oder 28 eine gute Lösung, vom Platz her gut machbar, wäre 4 mal 7, also 28 Stück.

So müssten die Betroffenen auch nicht alle 1 1/2 Monate in die Apotheke rennen und (in der Schweiz) jedes mal noch den Medikamenten Check bezahlen.

Nun, wir sind auf eine Lösung gekommen, denn alles andere scheint uns sehr weit her geholt. Dieses Medikament muss so gefährlich sein, dass man dieses nicht näher platzieren darf.


Dass es anders geht, zeigen hunderte von anderen Produkten, auch aus der Chemie und eben die Schokolade. Ein solcher Berg an Abfall ohne Grund muss doch nicht sein?

Oder der Hersteller geht nochmals über die Bücher und überdenkt die Verpackung und den Wahnsinn an Abfall, vor allem Aluminium.

Informativ:

Quelle Wikipedia:

Die Herstellung von Aluminium ist sehr energieaufwändig. Allein für die Elektrolyse, die zur Gewinnung eines Kilogrammes Aluminium nötig ist, werden 12,9–17,7 kWh elektrische Energie benötigt.[17] Anschaulich formuliert benötigt die Elektrolyse eines Kilogramms Roh-Aluminium für eine Autofelge so viel Energie wie der Betrieb eines 24-Zoll-LCD-Flachbildschirms (ca. 50 Watt) in einem Monat, wenn er täglich acht Stunden leuchtet. Bei der Stromerzeugung für das eine Kilogramm Aluminium werden im deutschen Kraftwerkspark 8,4 kg CO2 freigesetzt. Es ist aber auch zu bedenken, dass aufgrund des Kostenfaktors Energie die Elektrolyse verstärkt an Orten erfolgt, an denen auf billige, CO2-arme Wasserkraft zurückgegriffen werden kann, wie etwa in Brasilien, Kanada, Venezuela oder Island

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2 Antworten auf „Kaktus für das gefährlichste Medikament der Welt

  1. Was hat das Aluminium bzw. die Verpackung mit der Wirkung des Medikaments zu tun? Ihre Information über den Energieverbrauch gehört in eine andere Sparte.

    1. Ich denke mal, dass hier die Ironie mitspielt. Da die Tabletten mit derart viel Aluminium zwischen 2 Stück verpackt werden müssen, muss es sehr gefährlich sein. So und ohne Ironie, warum braucht man für dieses Medikament soviel Alu oder eben wie Sie schreiben, Energie, wenn es anders auch gehen würde? Oder ist Ihre Meinung hier anders, und, nur weil es ein Medikament ist, kann mann es mit soviel Energieverschwendung verpacken wie man will?

      Dennoch besten Dank für Ihren Einwand

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